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Innere Einkehr

von Aug 3, 2017Innere Einkehr0 Kommentare

Innere Einkehr

 

200 und was nun - Innere EinkehrSeit der mittelalterlichen Mystik wird das Bild des bei sich selbst innehaltenden und sich in das eigene “Körperhaus” versenkenden Menschen in dieser Bedeutung gebraucht.
Bei mir wurde Hashimoto-Thyreoiditis diagnostiziert. Zu den Symptomen diese Krankheit gehören unter anderem Depressionen, Schlafstörungen, Würgereiz und natürlich eine extreme Gewichtszunahme.
Unter diesem Würgereiz litt ich jeden Tag – immer wenn ich in mein Büro trat, kam es in mir hoch, so schlimm als ob ich mich übergeben wollte. Aufgrund der Schlafstörungen bekam ich natürlich auch nicht ausreichend Schlaf, was sich negativ auf meinen Arbeitsablauf auswirkte. Ich war relativ unkonzentriert, nickte auch das ein oder andere mal ein, konnte auch bestimmte Tätigkeiten einfach nicht ausführen, weil ich das Gefühl hatte, ich müsste mich übergeben. Dies konnte ich natürlich nur eine gewisse Zeit kaschieren.

Meinen Tiefpunkt hatte ich im Sommer 2006, ich stand kurz vor einem absoluten Black-Out, nur es sollte ja auch nicht nach Selbstmord aussehen, da hätte vielleicht meine Familie darunter gelitten. Also habe ich eine abenteuerlich Fahrt nach München zu meiner Schwester unternommen und musste feststellen, dass man ja gar nicht so einfach vor einen Brückenpfeiler fahren kann, weil ja Leitplanken davor sind. Ich bin dann irgendwie bei meiner Schwester angekommen und eine Woche bei ihr geblieben. Daraufhin habe ich im Anschluss noch einmal eine Fastenkur unternommen, weil das Fasten ja nicht nur etwas mit Gewichtsabnahme zu tun hat, sondern auch mit innerer Reinigung und Besinnung. Aber irgendwie konnte diese Kur damals keine der die Hashimoto Krankheit begleitenden Symptome beseitigen.

Das Ergebnis war, dass es eigentlich nicht besser wurde und ich mich im darauffolgenden Jahr aus der Geschäftsführungsposition zurück gezogen habe. um unserem Unternehmen nicht weiter auf der Tasche zu liegen. Daraufhin habe ich die Übergabe meines Arbeitsbereiches noch abgewickelt und gemeinsam mit meinem damaligen Partner zur Auslagerung der gesamten Buchhaltungsprozesse an ein Steuerbüro beigetragen.
Im Nachhinein betrachtet war es das einzig Richtige, was ich tun konnte, denn tragischerweise ist an meinem Arbeitsplatz meine Nachfolgerin verstorben.

200 und was nun - Innere EinkehrDa ist mir bewusst geworden – dies hätte ich sein können!

Aber da ich es nicht geschafft habe, mir selbst ein Ende zu bereiten, war in mir der Wille zu leben stärker als der zu sterben. In dieser Phase und den darauf folgenden Jahren hat mich vor allem meine Frau extrem unterstützt und am Ende sogar in entscheidender Weise zur Möglichkeit beziehungsweise den Beginn der Heilung beigetragen.

Dass ich heute an dem Punkt wo ich mich befinde sein kann, verdanke ich in allererster Linie ihr.

Um überhaupt eine Chance zur Bewältigung meiner Krankheit zu bekommen, musste ich beginnen mit mir Frieden zu schließen.

Rückblickend wurde mir jetzt eigentlich erst richtig bewusst, wie umnachtet und zurückgezogen ich einige Jahre dahin vegetiert bin/ habe. Da wieder heraus zu kommen, hat meine Frau einen nicht ganz unerheblichen Einfluss gehabt. Wie es dazu gekommen ist, ist ein etwas längere Geschichte.

Die heilenden Hände

Ich sage immer, meine Frau hat heilende Hände. Wir bestehen ja eigentlich auch nur als Energie und sie kann mit den Energiefeldern ihrer Hände Störungen in den Energiefeldern bei anderen fühlen, d.h. wenn Regionen von Schmerzen oder anderen Beeinträchtigungen betroffen sind erfühlt sie diese durch Temperaturschwankungen. Dabei handelt es sich mitunter um Blockaden, sodass der Energiefluss unterbrochen ist. Sie versucht dann diese Blockaden aufzuheben, um somit den Energiefluss wiederherzustellen, was auch häufig zur Linderung der Schmerzen beitragen kann. Ich persönlich habe früher daran nicht glauben können, warum auch immer, für mich war das wie Hokuspokus. Aber da ich es an mir spüren konnte und auch bei einigen anderen Bekannten und Freunden beobachten konnte, bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass es da doch einiges mehr geben muss zwischen Himmel und Erde.

Mittlerweile hat sie auch einige Schulungen im Bereich der Prana-Heilung absolviert.Parallel mit meiner Erkrankung erkrankte leider meine Schwiegermama an Demenz. Wir hatten gemeinsam beschlossen uns der Aufgabe der Pflege der Schwiegermama zu stellen. Die Hauptlast dabei fiel auf meine Frau, da ich selbst immer weniger Hilfestellung geben konnte. Der Zustand verschlechterte sich leider immer weiter und seit Februar 2013, also seit über vier Jahren, ist sie mittlerweile bettlägerig.Es ist mühsam darüber nachzudenken, was wäre wenn wir sie zum Beispiel in ein Pflegeheim gegeben hätten. Meine Frau sagt dann immer, dann würde ich jeden Tag mindestens ein eher zweimal ins Heim fahren und die Belastungen wären eventuell sogar noch größer, weil man sich Vorwürfe macht und von außen gemacht bekommt.In dem Kontext wird man aus dem Umfeld so oder so beredet, pflegt man zu Hause heißt es: “Die wollen ja nur das Pflegegeld abfassen.” Gibt man jemand ins Heim heißt es wiederum: “Die kümmern sich gar nicht!” also wie man es macht, macht man es eh verkehrt. Wenn man wie wir auf dem Land lebt, trifft einen das Gerede im Dorf möglicherweise etwas stärker und man muss damit auch erst einmal klarkommen. Das kostet natürlich alles sehr viel Energie. Meine Frau hat in diesem Zusammenhang einen Weg gefunden dieses zu kompensieren, nämlich durch Gebete. Jetzt mag es heißen, jetzt kommt der mit diesem Shit, aber hier geht es weniger um die Religion, sondern vielmehr um das Universum sage ich jetzt einfach. Wie sagt man mitunter auch: “Glaube versetzt Berge!” und da ist viel Wahres daran. Aus diesem Bitten und Fürbitten schöpft meine Frau sehr viel Kraft für sich und andere und da sie dieses vor lebt, habe selbst ich als absoluter Atheist und “Ungläubiger” mich diesem Thema nach und nach gewidmet. Ein ganz wichtiger Schritt dazu war, sich vor den Spiegel zu stellen und zu sich laut zu sprechen: 

“Ich liebe und akzeptiere mich. Ich bin liebevoll und liebenswert!”

Um dahin zu kommen und dies auszusprechen, war für mich ein langer Weg, aber heute bin ich froh, diesen Weg gegangen zu sein.

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